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Llevar libros vietnamitas al mundo: Es necesaria una inversión considerable en literatura traducida

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Doch damit ein vietnamesisches Werk ein breiteres Publikum erreicht, liegt die größte Herausforderung oft darin, seine «kulturelle Essenz» in eine andere Sprache zu übertragen. Dies war auch ein viel diskutiertes Thema bei der Veranstaltung «Vietnam-China Book Copyright Exchange 2026», die von Chibooks in Zusammenarbeit mit dem Schriftstellerverband Ho-Chi-Minh-Stadt und der Website des China-ASEAN Copyright Trade Service in Ho-Chi-Minh-Stadt organisiert wurde.

Das Seminar fand am Morgen des 14. Mai in Ho-Chi-Minh-Stadt statt.

Die vietnamesische Literatur findet immer noch still und leise ihren Weg in die Welt. Die im Vortrag über die Geschichte der vietnamesischen Literatur auf dem chinesischen Markt präsentierten Zahlen regten viele Anwesende zum Nachdenken an. Die Schriftstellerin Trinh Bich Ngan, Präsidentin des Schriftstellerverbands von Ho-Chi-Minh-Stadt, erklärte, dass laut Statistiken der China Book Corporation anlässlich des 60. Jahrestags des chinesischen Nationalfeiertags lediglich etwa 150 vietnamesische Literaturtitel jemals nach China übersetzt und veröffentlicht wurden, darunter bekannte Werke wie «Truyen Kieu», «So Do» und «Chi Pheo». Die meisten dieser Titel sind jedoch mittlerweile auf dem chinesischen Markt kaum noch erhältlich.

«Darüber hinaus werden auf dem Guangxi-Markt im Durchschnitt nur etwa zwei vietnamesische Literaturbücher pro Jahr veröffentlicht», teilte Frau Bich Ngan mit.

Die Vorsitzende des Schriftstellerverbands von Ho-Chi-Minh-Stadt, die Schriftstellerin Trinh Bich Ngan, hielt die Eröffnungsrede auf dem Seminar.

Diese Zahl zeigt zum Teil, dass die vietnamesische Literatur trotz jahrelanger Bemühungen von Verlagen und Übersetzern immer noch nur langsam ihren Weg in die Welt findet.

Die Lücke in der übersetzten Literatur

Laut der Schriftstellerin Trinh Bich Ngan ist der besorgniserregendste Aspekt die Tatsache, dass es in Vietnam nach wie vor an systematischen Investitionen in die literarische Übersetzung mangelt. Während viele Länder seit Jahrzehnten professionelle Literaturübersetzer ausbilden, leidet dieser Bereich in Vietnam weiterhin unter einem Mangel an Fachkräften und einer fehlenden langfristigen Entwicklungsstrategie.

Sie ist der Ansicht, dass es für die vietnamesische Literatur, um international stärker Fuß zu fassen, am wichtigsten ist, in ein professionelles Team von Literaturübersetzern zu investieren und gleichzeitig die Entwicklung der Literaturübersetzung zu fördern und in der Gesellschaft bekannt zu machen.

Aus verlegerischer Sicht ist Nguyen Le Chi, Direktorin von Chibooks, der Ansicht, dass die Vermarktung vietnamesischer Bücher im Ausland nicht nur eine Frage des Urheberrechts ist. Ihrer Meinung nach vermittelt jedes Werk auch die Kultur, den Lebensstil und die Identität des vietnamesischen Volkes an internationale Leser.

«Am schwierigsten ist es, das kulturelle Wesen zu vermitteln.»

In der anschließenden Fragerunde wurde auch die Frage der «unsichtbaren Barriere» zwischen vietnamesischer Literatur und chinesischen Lesern angesprochen. Ein Vertreter des Guangxi Science and Technology Publishing House erklärte, die größte Schwierigkeit beim Übersetzen liege nicht in der Sprache selbst, sondern darin, den kulturellen Geist des Originalwerks zu bewahren.

«Am schwierigsten ist es, die kulturelle Essenz und die tiefere Bedeutung der Worte zu vermitteln. Wir mussten Experten für Vietnamesisch konsultieren, um sicherzustellen, dass die Übersetzung den literarischen Inhalt vollständig erfasst», erklärte ein Vertreter der Einheit.

Die Behörden der Provinz Guangxi erklärten das aktuelle Interesse an vietnamesischen Büchern mit geografischen Gegebenheiten, Studentenaustauschprogrammen und dem Tourismus zwischen den beiden Ländern. Diese Faktoren führen dazu, dass sich immer mehr chinesische Leser für die vietnamesische Kultur, Küche und den Tourismus interessieren. Dies wiederum dient chinesischen Verlagen als Anlass, nach herausragenden vietnamesischen Werken zu suchen und diese ihren Lesern vorzustellen.

Es geht nicht nur um Urheberrechtsfragen.

Neben Diskussionen über Übersetzung und literarische Übersetzung eröffnete das Seminar auch zahlreiche Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit im Verlagswesen zwischen Vietnam und China. Im Rahmen des Programms stellten die chinesischen Partner die Website des China-ASEAN Copyright Trade Service vor. Diese Website gehört zur Guangxi Publishing and Media Group, wird vom Guangxi Science and Technology Publishing House betrieben und präsentiert zahlreiche Bücher aus Bereichen wie Kultur, Tourismus, Kulinarik, Wissenschaft und Technologie sowie Kindercomics. Ziel ist es, Möglichkeiten für eine urheberrechtliche Zusammenarbeit in Vietnam zu erschließen.

Vertreter des Guangxi Science and Technology Publishing House stellten die Website für den Handel mit Urheberrechten zwischen China und ASEAN vor.

Was als Diskussion über das Urheberrecht von Büchern begann, führte schließlich zu einer umfassenderen Frage der zeitgenössischen vietnamesischen Literatur: Wie kann ein vietnamesisches Werk ein breiteres Publikum erreichen und gleichzeitig seine kulturelle Essenz bewahren? Auf diesem Weg spielt die literarische Übersetzung vielleicht nicht mehr nur eine unterstützende Rolle, sondern ist zu einer entscheidenden Brücke für die vietnamesische Literatur in die Welt geworden.

Der Austausch zeigte auch, dass es beim Verbreiten von Büchern in der Welt heute nicht nur um das Veröffentlichen von Büchern geht, sondern auch um die Verbindung von Kulturen zwischen Ländern.

Quelle: https://thanhnien.vn/dua-sach-viet-ra-the-gioi-can-dau-tu-nghiem-tuc-cho-van-hoc-dich-185260514143740337.htm